Kurzweilige Ergänzung
Man muss auch auf Reisen nicht auf ein bisschen Carcassonne-Feeling verzichten.
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Nur die größte zusammenhängende Stadt wird gewertet, wenn ein Spieler seinen Wurf zusammenstellt. Bild: Hans im Glück |
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Das ganze Spiel passt in eine Hand. Samt der blauen Blechbox. Carcassonne – Das Würfelspiel ist fast schon hosentaschentauglich. Auf jeden Fall ein kleiner praktischer Begleiter für alle Carcassonne-Fans, die auf Reisen sind.
Aber hält es auch, was es der gute Name verspricht? Das wäre bei lediglich neun Würfeln etwas zu viel erwartet. Aber es macht Spaß, und kommt dem Originalspiel thematisch auf jeden Fall entgegen.
Städtebauen, darum geht's
Dazu ist ein Teilaspekt des Brettspiels quasi verdichtet worden: Das Bauen von Städten. Ob nun Legeplättchen oder Würfeloberseiten, im Grunde ist es egal. Eine geschlossene Stadt muss entstehen, nur das ist wichtig. Fallen alle Würfel auf die richtige Seite, dann kann eine Stadt theoretisch aus neun einzelnen Teilen bestehen, was 28 Punkte ergäbe. Doch schon sieben- oder achtteilige Städte machen sich gut auf dem Wertungszettel. Denn es gibt keine Würfelseite, die vollständig eingeschwärzt wäre, also nichts mit Lückenfüllen! Schwarze Seite immer an schwarze Seite, weiße Seite immer an weiße.
Dazu kommen noch die beiden Sondersymbole. Ein Katapult ist ganz schlecht. Kann man gleich vergessen, ein verlorener Würfel. Zur Seite damit. Mit allen anderen Würfeln oder einem Teil davon darf man es noch einmal versuchen. Jeder Spieler hat pro Runde maximal drei Würfe. Bei Rittern heißt es überlegen, ob man zockt. Ein oder zwei Ritter bringen nichts, aber drei Ritter bergen die Möglichkeit, die Carcassonne – Das Würfelspiel erst Würze verleiht und es von einfältigen Würfeleien unterscheidet.
Die anderen in Nachteil bringen
Und zwar war der originelle Einfall folgender. Ich verzichte zwar auf meine aktuelle Wertung, wenn ich drei Ritter habe, dafür verdoppele ich in der nächsten Runde meine Punkte. Damit nicht genug: Bis dahin sind alle anderen Spieler im Nachteil, weil ich einen Ritter (einen Würfel) behalte, bis ich wieder an die Reihe komme. Eine Runde lang müssen meine Mitspieler also mit einem Würfel weniger auskommen.
Damit ist das Spiel auch schon erklärt. Der Rest ist neben einer großen Portion Glück vor allem Vorstellungsvermögen, die gewürfelten Stadtteile geschickt zu arrangieren (was einmal verbaut wurde, darf nicht mehr verschoben oder zum neuerlichen Würfeln verwendet werden) und sich die Chancen für den vielleicht noch folgenden Wurf auszurechnen. Die kleinstmögliche Stadt-Wertung besteht aus drei Würfeln, bringt aber nur einen Punkt. Das steigert sich auf 3, 6, 10, 15, 21 und schließlich 28 Punkte. Wer als erster 42 Punkte erreicht, gewinnt.
Absolutes Glück ist, wenn ein Spieler unter einem Mal neun Katapulte würfelt, dann gewinnt er sofort. Oft entscheidet sich der Sieg, weil ein Spieler die Verdoppelungsmöglichkeit der drei Ritter nützt. Ohne diese Regel – und das ist das Fazit – wäre Carcassonne – Das Würfelspiel Quartsch, so aber eine kurzweilige Ergänzung der Carcassonne-Welt.
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Nr. 1084: Carcassonne – Das Würfelspiel |
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Spielwiese-Code | |
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Themen: Städte, Bauen
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Spielanleitung zum Herunterladen |
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Rund ums Spiel
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Preis-Leistungsverhältnis


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