"Spiele sind unverzichtbar", postuliert Michael Hopf (Bild) als Sprecher des Verbandes der Spielehersteller zu den Internationalen Spieltagen in Essen, die heute beginnen. Das zeige sich auch an den aktuellen Marktzahlen, die angesichts der Wirtschaftskrise überraschend positiv ausfallen.
Gesamtwachstum bisher ein Prozent
Die Spielebranche liege derzeit im Plus, das sei eine bemerkenswerte Ausnahme im Handel. Spiele insgesamt legten in diesem Jahr bisher um drei Prozent an Umsatz zu, Kinderspiele sogar um zehn Prozent zu, erklärte Hopf in Essen. Ziehe man Puzzles und Poker-Spiele ab, ergebe das für den gesamten Spielemarkt ein Wachstum von derzeit einem Prozent.Gerade das Plus bei Kinderspielen sei wichtig, denn dadurch wachse die nächste Generation an Spielern heran. Laut einer aktuellen Studie hätten 80 Prozent der Kinder in Deutschland zwischen sechs und 13 Jahre zuhause traditionelle Spiele – diesen Wert könne kein anderes vergleichbares Medium aufweisen.
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