Zehn Runden Tauchgang
Da muss man schon auch mal um die Ecke denken. Ich lege eine Koralle einer bestimmten Farbe in die allgemeine Auslage, um kurz danach Korallen aus der Auslage zu nehmen, die aber eine andere Farbe haben müssen. Willkommen in der bunten Unterwasserwelt!
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Nr. 1587: Lumicora | Spielwiese-Code | |
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Was ist's?
Für wen?
Was braucht's?
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Die gute Nachricht
hat innovative Ansätze
Die schlechte Nachricht
Für Anfänger ist es ein teilweise frustrierender Blindflug
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| In vier Farben bauen die Spieler an einem Korallenriff. Dazu sind in zehn Runden sehr viele Entscheidungen zu treffen. Bild: spielwiese.at |
Rein ins Spiel!
Bei Lumicora baut jeder der bis zu vier Spieler ein eigenes Korallenriff mit sogenannten Luminos auf, die für die leuchtenden Farben sorgen. Luminos sind Plättchen mit zwei Feldern, die jeweils aus einer von vier Korallenfarben bestehen können. Es ist ein Legespiel. Dementsprechend bunt wird es auf den Tableaus. Das ist gewollt. Denn es gewinnt, wer im Verlauf einer Partie nacheinander für möglichst große Vielfalt gesorgt hat.
Das erste Problem bei Lumicora ist, dass nicht alle Luminos einfach so Platz haben. Wie jedes Korallenriff braucht es auch hier einen Sockel aus Kalkstein. Dieser ist zu Beginn begrenzt, aber man kann ihn vergrößern mit kleinen Kalksteinmarkern. Nur, du denkst es dir schon, das kostet – nämlich einen Zug, und ein Lumino, das du – beziehungsweise dessen Zahlenwert – abgibst. Dessen (hohe) Zahl hätte dir aber bei einer kommenden Wertungen gut getan.
Das zweite Problem ist, dass du Luminos möglichst stapeln musst (versetzt), da jede Ebene für sich gewertet wird. Allerdings immer nur der niedrigste Wert auf einer Ebene. Das kann ganz schön frustrierend sein, wo man sich doch soo angestrengt hat. Aber es gibt einerseits immer zu viele vielversprechende Möglichkeiten, wie und wo man was legen könnte. Es gibt im Verlauf einer Partie auch mehrere verschiedene Wertungen für Farben und Meeresgetier, das auf den Luminos abgebildet sein kann. Nicht so einfach und beim ersten Mal findet man es durchaus interessant, dass man jede Farbe im Verlauf einer Partie nur einmal werten kann.
Und andererseits ist das mit der Auslage, in die man Luminos hineingibt, um dann neue Luminos daraus zu beziehen, immer so eine Sache. ich sage nur: Die lieben Mitspieler.
Das mit dem Stapeln, um möglichst gute Wertungsergebnisse zu erzielen, das hatten wir praktisch zeitgleich 2024 auch bei Harmonies (Libellud), jedoch in einem anderen Habitat, sowie bei Aqua (Sidekick Games), dort entstand das Korallenriff aus Hexfeldplättchen. Lumincora ist unterm Strich ein gehobenes Familienspiel, eher schon ein Kennerspiel. Jedenfalls bleibt es trotz Thema und Buntheit ziemlich abstrakt, wie man nach zwei, drei Partien feststellt.
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Nochmals spielen? Jein. |
Rund ums Spiel Das Rezensionsexemplar wurde von Pegasus zur Verfügung gestellt |




