Papa, was ist ein „dnup“?
Wie man es auch dreht und wendet: Ganz schnell kann man bei diesem Spiel wieder Karten bekommen, die man schon losgeworden ist.
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Nr. 1659: Dnup | Spielwiese-Code | |
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Was ist's?
Für wen?
Was braucht's?
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Die gute Nachricht
flott und mit ungewöhnlicher Stanzung wird der „Dreheffekt“ noch zusätzlich betont
Die schlechte Nachricht
den wichtigen Unterschied zwischen Größe und Wert eines Sets zu verinnerlichen, geht nicht bei jedem und jeder auf Anhieb
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| Idealerweise bringt man viele gleiche Karten auf einmal los. Idealerweise … aber die Praxis hält dann doch Überraschungen bereit.
Bild: Asmodee |
Rein ins Spiel!
Um den Namen des Spiels zu verstehen, braucht es viel Fantasie. Von „down“ und „up“ ist die Rede, zumindest phonetisch im Englischen, und gemeint ist, dass man seine Karten ablegen muss (down), dann aber wieder welche aufnehmen muss (up). So weit, so gut. Sieht man sich das Logo genauer an, wird man schon ein bisschen schlauer: die klein geschriebene Buchtabenfolge „dnup“ liest sich exakt gleich, wenn sie auf den Kopf gestellt wird. Und genau da liegt des Pudels Kern dieses Kartenspiels. Alle Karten haben zwei Zahlenwerte, je nachdem, wie man die Karte auf Hand nimmt, ist es ein anderer. Das hatten wir vor ein paar Jahren zum Beispiel beim großartigen Scout gesehen, was dort jedoch anderen Sinn macht.
Der Twist, die buchstäbliche Wendung im Spiel Dnup: Wenn ich Karten aufnehme, muss (!) ich sie um 180 Grad drehen.
Müssen, das klingt nach Nachteil. Das muss jedoch nicht immer einer sein. Ich darf bei Dnup auch freiwillig Karten auf die Hand nehmen, obwohl das Ziel eigentlich entgegengesetzt ist: als Erster alle Karten loszuwerden. Es macht dann Sinn, wenn ich durch das Aufnehmen bestimmter Kartenwerte ein besseres Blatt erhalte, das ich umso schneller wieder ablegen kann. Bin ich als Erster meine Karten los, bekomme ich zwei Buchstaben-Marker (d/p bzw n/u, siehe Bild), der zweite, der seine Karten los ist, bekommt einen Buchstaben-Marker und die Runde ist beendet. Wer zuerst vier Buchstaben-Marker gesammelt hat, gewinnt die Partie.
Karten vor mir ablegen kann ich mit einem sogenannten Set gleicher Kartenwerte, wobei bereits eine einzelne Karte ein Set ist. Ja, unlogisch, aber es ist so. Bedingung: Liegt bei einem Mitspieler schon ein Set mit gleich vielen Karten (Größe), muss der Wert meiner Karten höher sein. Klarerweise geschieht das Ablegen von Karten demnach offen. Wenn zum Beispiel Harald ein Set aus drei 4ern vor sich liegen hat und ich ein Set aus drei 6ern ablege, muss Harald sein Set auf die Hand nehmen – und dabei drehen! Zwei andere Möglichkeiten bei Dnup sind, eine einzelne Karte bei jemand anderem anzulegen oder die komplette Kartenhand zu drehen.
Ins Spiel zu finden und den Überblick zu bewahren, ob jeder auch tatsächlich regelkonform agiert, das braucht etwas Zeit. Dann bereitet Dnup aber Spaß, weil es laufend überraschende Wendungen gibt.
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Nochmals spielen? Ja, aber nicht mit weniger als vier Leuten. |
Rund ums Spiel Das Rezensionsexemplar wurde von Asmodee zur Verfügung gestellt |




… ein ehrliches Spiel unter guten Freunden ein redlicher Zeitvertreib.