Die Spieleautorenzunft (SAZ) hat ihren diesjährigen Medienpreis "Alex" vergeben. Er geht an Jörg Köninger sowie an das Studio Franken - Wirtschaft des Bayerischen Rundfunks.
Begründung: "Der Beitrag verdeutlich, gerade weil Didi Dotter auch ein Aktionsspiel ist, die Überlegenheit des Mediums Film bei der Darstellung und Erklärung eines Spiels. Es zuckt einem in den Händen, man möchte auch gleich loslegen mit dem Umdrehen von Eierhälften, um passende Paare zu finden. Jörg Köninger überzeugt durch seine authentische Art. Die Erklärung und Darstellung wurde von der Jury als sehr glaubwürdig empfunden und hat deshalb eine hohe Akzeptanz beim Nutzer, der sich bei einer unabhängigen
Quelle über Spiele informieren möchte."
Die Spieleautorenzunft begrüßt, dass recht neu und verstärkt in diesem Jahr im Internet damit begonnen wurde, videounterstützt Spiele in ihrem Ablauf zu zeigen. Auch die Verlage greifen zusehends diese Möglichkeit auf, um ihre Produkte auf ihren Homepages zu präsentieren. "Diese Art der Darstellung erleichtert einerseits eine anstehende Kaufentscheidung und andererseits den Einstieg in das Spiel", so die SAZ weiter.
Erstmals wird in diesem Jahr der "Alex" nicht nur an eine Einzelperson vergeben, sondern auch an eine mediale Organisation, die sich über einen längeren Zeitraum darum verdient gemacht hat, das Spiel der Öffentlichkeit
zur Kenntnis zu bringen. Der Preis geht in diesem Jahr an den Bayerischen Rundfunk Studio Franken - Wirtschaft für seine langjährige Berichterstattung über die Spielwarenmesse in Nürnberg.
Dieser Preis ist geldlich nicht dotiert. Allerdings erhält der Bayrische Rundfunk 101 Spiele mit der Bitte, diese an Kindergärten weiterzuleiten.

… gemeinsam Spaß haben.