Statistisch gesehen hat 2008 mehr als die Hälfte der Österreicher ein Videospiel gekauft. Die Branche verzeichnete im Vorjahr eine Absatzsteigerung um 16 Prozent, berichtet der Österreichische Verband für Unterhaltungssoftware ÖVUS.
österreichische Markt für interaktive Unterhaltung trotzt mit 24 Prozent Wachstum beim Umsatz auf 278 Millionen Euro und starkem Weihnachtsgeschäft der Wirtschaftskrise.
In der Umsatzzahl sind ausschließlich Verkäufe über den Handel enthalten, Software-Downloads sind nicht berücksichtigt.
Besonders kräftig ist der Hardware-Verkauf angestiegen: Rund 452.000 Videospielkonsolen und Handhelds wurden 2008 verkauft – das entspricht einem Plus von 44 Prozent gegenüber 2007.
"Das starke Wachstum der gesamten Branche zeigt deutlich für wie viele Menschen Spiele selbstverständlicher Teil des Alltags sind", sagt Niki Laber, Präsident des Branchenverbands ÖVUS.
Optimistischer Ausblick
Für 2009 erwartet die Branche eine weiterhin positive Entwicklung. "Computerspiele sind derzeitnoch krisenresistent", so Laber. "Die Nachfrage nach Unterhaltung gewinnt – gemäß dem alten
Sprichwort Brot und Spiele - in wirtschaftlich unsicheren Zeiten tendenziell sogar an Bedeutung".

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