HANDEL. Das Jahr 2015 lief für die Spielebranche ausgesprochen gut. Der Fachverband der Spielehersteller meldet ein Umsatzplus von 10,3 Prozent.
Mit 10,3 Prozent bilanziert der Fachverband Spieleverlage e.V. für die Warengruppe Spiele und Puzzles im Geschäftsjahr 2015. Kinderspiele legten überproportional stark zu und erreichen ein Plus von über 20 Prozent. Einen ähnlich starken Auftritt legte mit plus 17,8 Prozent die klassische Supergruppe im Spielesegment, nämlich die Familienspiele, hin.
Bereits die Großwetterlage in den ersten zwei Dritteln des Jahres 2015 hatte die Umsätze bei Spielen und Puzzles auf ein quer durch alle Produktgebiete heiter stimmendes Umsatzhoch von über 8 Prozent getrieben. Noch etwas heißer ging es dann sogar im Herbst und Winter zu, heißt es in einer Aussendung von Montag: "So überrascht es auch nicht, dass, einer Erhebung der renommierten GFK (Gesellschaft für Konsumforschung) zufolge, sich das Segment Spielwaren mit einem Gesamtvolumen von 1,7 Milliarden auf Rang 2 der beliebtesten Geschenkideen in Deutschland befindet. Und zur Gruppe der umsatzstärksten Produktsegmente innerhalb des Spielwarenbereichs gehören traditionell Spiele und Puzzles."
Hermann Hutter, Vorsitzender der Spieleverlage e.V., nimmt den auch in Zeiten vielfältiger elektronischer Games-Angebote kontinuierlich sich behauptenden und wachsenden Markterfolg klassischer Kinder- und Gesellschaftsspiele mit großer Genugtuung zur Kenntnis. "Wir," so Hutter, "dürfen uns als Interessenvertreter der Spielebranche in Deutschland aber nicht nur über eine lebhafte Binnennachfrage freuen, sondern nach wie vor auch darüber, dass der deutsche Spieleverleger- und Erfindergeist in den letzten zwanzig Jahren weltweit eine Art Spielekulturrevolution in Gang gesetzt hat."
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